ecce homo

das ist mir ja noch nie passiert: ich schreibe den ersten satz, lösche ihn wieder. schreibe einen anderen. u lösche auch den wieder. was ist los?!? nochmal:

ich gebe jesus bei der bildsuche bei pixabay ein. ich möchte schreiben. über ihn. weil er mich nicht loslässt. u doch geht das nicht. aus vielen gründen. vlt komm ich nachher auf diese gründe zurück. vlt nicht. fact ist, dass ich nicht einfach so anfangen kann. dass ich satz um satz lösche. nicht weil die sätze doof sind. sie transportieren nicht das was ich sagen will. ich kriege keinen satz hin. also suche ich zu erst nach einem bild. hab ich bisher noch nie gemacht. also jetzt das erste mal: ein bildlicher annäherungsversuch an ein schwieriges thema. die bildersuche bei schwierige themen wie freiheit u adhs war auch knifflig. weil es zu diesen themen – schlagworten – nur entweder ganz wenig bilder gibt – oder diese sich dann als clipart oder so was darstellen. seismograph war zb so ein schlagwort. schöne bilder gab es nicht für dieses phantastische wort mit einem phantastischen begriff dahinter der so sehr zu adhs-kinder resp. jugendlichen passt. also suchte ich mal wieder nach freiheit, frei, fliegen, adler, schwerelos. ein wort u sein spektrum, das ich wohl 1000x in pixabay s suchfeld eingegeben habe. langsam gehen die bilder u mir die synonyme aus. ich habe noch eine andere – leise – vermutung: meine vorstellung passt nicht. meine schlagworte passen nicht. irgendwas… irgendwo… irgendwie fehlen die richtigen synapsen – nein, die transmitterstoffe. vlt auch da später mehr… oder wann anderst.
also gebe ich dieses mal mit einem gewissen gefühl der spannung aber auch dem miteinberechnen von erfolglosigkeit jesus in die suchmaske ein. u siehe da: viele viele seiten. noch mehr bilder. da muss ja was dabei sein. ich finde ausmalbilder. grabesbilder mit licht. weggerollte steine, kreuze mit u ohne körper. echt u stilisiert. michelangelos pieta. ich scrolle runter. bibel, kathedrale u stall. ja. ja. jaja. wein u kelch. u andere sinnbildliche animationen. wie konnte ich zweifeln, dass jesus auf der pixabaysuche nicht vertreten ist. er ist da. in fülle. mannigfaltig. massenhaft. u doch sagt mir keins dieser bilder zu. eins lässt mich mit der scrollbewegung innehalten. kurz. dann schaue ich weiter. so mach ich das immer. wenn ich suche. kurz drüber. bis unten auf der ersten seite. dann zurück zu den bildern, die mich spontan angesprochen haben. schnell u spontan. aus der hüfte geschossen. nach gefühl. meistens ist das nur eins. maximal zwei. dann muss ich auswählen. entscheiden: fertig. kein gedanke mehr daran verschwenden. dieses mal ist es also nur dieses. ich lade es runter u stelle es als allererstes unter die überschrift. ich verändere die überschrift. u fange an. seither begleitet mich dieses bild auf er rechten fensterseite. u ich denke: wäre er das heute?

und: wäre er das heute? jesus?

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