comeback!

die letzten wochen vor meiner abreise habe ich in „einer explosiven mixtur aus verbissenheit u freimut damit zugebracht nach einem geeigneten arbeisort zu suchen“  (mone vom 5.märz). seit ich zurück bin erlebe ich eine implosive mischung aus verbissenheit u freimut wenn ich an meinen bevorstehenden wiedereinstieg ins schulsystem denke. nicht ich habe eine ausgezeichnete stelle an einer unweit gelegenen förderschule gefunden. sie hat mich gefunden. mit dem rad erreichbar. oder mit bus u bahn. netter chef. scheinbar nette kollegen. offensichtlich tolles schulleben. endlich: öffentlich. implosiv u deswegen nicht ungefährlich ist die mischung weil die gedanken die ich mir in israel gemacht hab – die ihren weg zu mir gefunden haben – mich nicht loslassen.
explizit IMplosiv deswegen weil man die spannungen u die ausbrüche nicht sehen kann. weil sie im inneren ausgehalten werden. werden müssen. weil die situation mich zur passivität zwingt. gerade ist eine zeit des wartens. bestimmte weichen sind gestellt. nicht alle so wie ich mir das vorgestellt habe. aber vlt sind es auch nur weichen in die richtige richtung. eine einleitung von einem umschwung. auf halbwegs gesunde weise ändert ein zug nur an kopfbahnhöfen die komplette fahrtrichtung u dass kopfbahnhöfe out sind erfahren wir stuttgarter seit einiger zeit aus nächster nähe. also mache ich die erste weichenstellung mit u warte auf weitere bis der zug in die richtige — die neue richtung fährt.
ich bin gespannt was daraus wird. u wie das was wird. vom wann habe ich eine Ahnung. bzgl des wo s einen wunsch.

ich bin überrascht, dass es tatsächlich so ist, dass ich einiges vom leben schon weis. das ich weis was leben in meinem dialekt heist. wie es geht. u dass es intensiv ist. u impulsiv. ja so will ich es.
ich bin überrascht, dass es tatsächlich so ist, dass ich keinen blassen Schimmer vom leben – sowohl in dialekt als auch in hochspache – habe. vom leben u der liebe. u diese ahnungslosigkeit erscheint mir durchaus positiv! ich sollte mich wohl aufmachen es zu ergründen. im leben. learning by doing. jeden tag einbisschen mehr. vmtl gibt es nichts schwereres auf dieser erde. vmtl gibt es aber auch nichts schöneres. ganz schön schwer… let s do it :)!

 

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