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er ist ein schweres thema. nach wie vor. u doch ist er es für mich aus einem anderen grund wie er es für andere ist. vmtl. wer? er: jesus.

ich sitze in einem gottesdienst in der heiligen stadt. ist es die heilige? oder die ewige? eigentlich egal u doch machen mich diese namen u verbindungen u perspektiven u vorstellungen stutzig. heilig oder ewig: es ist jerusalem. diese stadt mit dem klangvollen namen. jeruschalajim. alle wissen um was es geht, wenn ihr name genannte wird. jerusalem. friede dir jerusalem!

ich sitze also in dem gottesdienst in jerusalem u mir geht das herz auf. mir ist es auch in deutschland schon so manchesmal aufgegangen. ein irres gefühl! aber noch nie so wie hier. hier ist alles anderst. alles. ich kann u will garnicht sagen wie anderst. will es garnicht erst versuchen. es ist! anderst!

ich weis kaum noch warum mir das herz auf gegangen ist. es war wegen vielem. aber va deswegen, weil ich dachte – aufeinmal dachte: das hat vmtl noch keiner wahrgenommen. von den anderen. denen auf der anderen seite. anders kann es nicht sein! macht es keinen sinn! oder anderst – besser: wenn das menschen wahrnehmen würden —- wenn menschen ihn kennenlernen würden wie er ist – wirklich ist: es würde keine frage mehr sein! ER würde keine frage sein! kein anstoß mehr. im negativen sinn. kein schweres thema mehr. für mich nicht u für die anderen auch nicht. weder aus diesem noch aus jenem grund. weil sich die gründe gegenüberstehen, wie personen auf dem einen u dem anderen ende des abgrundes.

es waren zwei königskinder …

ich stehe am einen abgrund. u sehe auf das meer hinaus. auf dieses überschäumende, tiefe wilde wunderschöne u doch sehr gefährliche meer. diese see, die ich nichtmehr überquere will. die es mir so schwer macht sie zu überqueren. weil ich hier zuhause bin. weil ich hier geborgen bin. weil ER hier ist. weil ich ihm hier nahe bin. u weil auf der anderen seite —- —-

ja! was ist auf der anderen seite? es ist nicht so, dass ich sie nicht kennen würde, die andere seite. ich habe jahrelang auf ihr gelebt. u ich bin auch immernoch sehr gerne auf ihr zuhause. ich liebe sie. ich liebe die menschen, die auf ihr zuhause sind. ich kann nicht ohne sie. ohne diese wagemutigen menschen, die meinen fähig zusein ihr leben alleine rocken zu können. manchmal ist mein verlangen nach dieser seite des abgrundes ausgeprägter als nach der anderen. weil – v.a. weil auch ER auf ihr zuhause ist. keine frage. er ist dort. verborgener aber anwesend. vlt nicht zuhause. aber anwesend. vlt mehr als auf so mancher anderen seite. bei den seinen. wer weis das schon! wie ein unscheinbarer gast. ein fremder. er hat keine scheu. hatte sie nie. und oftmals ist er gerade da wo wir ihn am wenigsten vermuten. auf dieser seite des abgrund ist der unsichtbare abgrund – der der meine welt unsichtbar von der der anderen trennt – für mich oftmals zu groß um ihn mit sprache zu überqueren. der mut zu sprechen zu klein. war er es bisher.

ich habe sie. ganauso wie die andern sie haben. scheu über ihn zu reden. ich wie sie. vmtl ich mehr als sie… vmtl ist das mein abgrund.

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