guck mal, mone stehn

in meinem leben geht es drunter und drüber.

es sind garnicht die üblichen hoch u tiefs. es sind — innere fragen. innere themen. nein alles nicht. innerlichkeiten. innereien  – haha. eigentlich eine delikatesse, oder? ich bin kein fleischesser.

der alkohol letztesmal hat wohl einige — erreicht. ich weis es nicht wie. aber einige haben sich dazu geäußert. und auch ich hab nochmal drüber gelesen. und gestaunt, mich gewundert. ja, ich habe oft die besten Gespräche, wenn alkohol mit im spiel ist. ich rede von wein. u ich rede auch nicht von einem saufgelage, ich weis nicht, was manche menschen gleich denken :). ich rede von einem gemütlichen beisammensein. und doch macht es mich nachdenklich. es geht — es ging in diesem gespräch das ich im letzten text beschrieben habe nicht darum, dass ich mich nicht getraut habe zu fragen. ich hatte angst vor der antwort. ich hatte angst vor enttäuschung – vor verletzung: enttäuschung über mich selber, verletzung, weil das doch am  meisten verletzt: wenn man nicht so ist, wie man es sich wünscht. wenn man nicht der ist, für den man sich selber hält. da braucht es garkeine anderen menschen, über die wir enttäuscht sind. warscheinlich täuschen die uns nur über unsere eigene person hinweg.

jetzt zu heute.
ich hatte heute einen — einen interessanten tag. ich bin heute morgen aufgewacht u wusste, dass ich entweder mit dem rad in den gottesdienst fahren muss oder dass ich nicht gehen werde, also gleich liegen bleiben kann. ich wollte eigentlich garnicht gehen. weil – da schreib ich vmtl irgendwann auch noch drüber. aber — hm — das muss noch einbisschen reifen. also, ich bin dann irgendwann halt doch gegangen. ein bisschen wiederwillig. und so bin ich wohl auch in die gemeinde reingelaufen. zumindest hat das – diesen innerlichen abstand – jmd registriert u hat sich gefragt, ob er – dieser mensch –  sich so ein gespräch zumuten – nein, antun: DAS waren seine worte – will. — uncool.

mein abstand hat sich nach dem gottesdienst minimiert, weil ich — mit vielen coolen – so coolen, MEGACOOLEN menschen gesprochen, gelacht, getrunken u mich verabredet habe. u ich dann tatsächlich eine der letzten war, die auf ihr rad gestiegen u sich auf den heimweg gemacht hat. OH GOTT WIE GEIL: DANKE!! (ich werfe den kopf in den nacken und juble laut über soviel glück in meinem leben)

auf diesem heimweg habe ich meine chefin getroffen, mit der ich gestern schon auf der langen stuttgarter nacht war. sie war auf dem weg zum eisessen. eigentlich hatte ich was anderes im kopf, aber man muss die feste feiern wie sie fallen: also bin ich mit. wer solche chefs hat, hat wohl alles richtig gemacht – hehe. es gab also spaghetti zum mittagessen u einen espresso. u ein gespräch über tiefgreifende fehler im system – die fortführung vom gespräch gestern nacht. cool.

daheim angekommen habe ich eine bekannte aus der gemeinde angerufen. wir hatten uns unverbindlich auf sonntag mittag verabredet. jes! sie war noch da u wir waren spazieren: haben über schule, gemeinde u das leben geredet. so cool.

und wiedereinmal merke ich, dass es coole menschen hier u da gibt. wie an meiner alten arbeitsstelle: coole chefs u uncoole. coole mitarbeiter u uncoole – uncoole ebenso. und ich urteile nicht über die uncoolen! in MEINEN augen umcoolen — die die in mir fragezeichen verursachen, netter ausgedrückt. und ich bin nicht der maßstab: ich kann die welt nur mit meinen augen sehen. aber ich sehe! u ich möchte sagen was ich sehe. u ich möchte einfach so sein wie ich bin: dazu gehören himmelhochjauchzende hochs, ja. u eben auch die tiefs. ohne tiefs keine hochs. leider. und wenn du dir das nicht antun willst, dann lass es halt. dafür ist es leben. ohne kompromisse. u intensiv. dafür habe ich mich entschieden. mit abstand oder ohne. zu den einen abstand zu den anderen nicht. was cool u uncool ist kann ja jeder selber definieren. u auch ich kann in mancher augen uncool sein, bitteschön. aber MEIN terminkalender ist gerade mit freiwilligen treffen zum kaffee trinken gefüllt – mit lauter coolen leuten. da hab ich wohl irgendwas richtig gemacht — schade, dass man manche geräusche nicht schreiben kann…

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