verrückte welt3

… nachdem ich öffentlichkeitssrechte eingeholt hab… immerhin hat mir das ein „like“ eingebracht… hm… … likes… (nächstes Thema?!?)

ich nehm/ nahm also das auto :)… deswegen hab ich jetzt zeit zu ende zu schreiben und heute mittag in die reide zu gehen… man muss prioritäten setzen: meine liegen nicht auf dem putzen

also wo war ich…? gesellschaft… welt ist mir lieber: das bezieht die menschen nicht so sehr ein. wobei gesellschaft mehr die gruppenentwicklungen berücksichtigt: der einfluss der gruppe auf den einzelnen und dann wiederum der einzelne… die einzelnen auf die gruppe. wie auch immer…

was ich eigentlich schreiben wollte: ich habe meiner schwester beim kochen in der kita geholfen. (ab jetzt müsste ich wohl auch die lene fragen, ob ich erzählen darf…hm)
lene und ihr freund haben für lila eine wundervolle kita. wundervoll. elterninitiative, was natürlich auch heist, dass die eltern mithelfen. viel, in meinen augen. unvorstellbar viel, in meinen lehrer-augen. gestern also sehr spontan – … … … –  kochen für 30 menschen. lene ruft mich abends in der reide an. NACHDEM ich gerade mit dem rad von stg nach weil gefahren bin, meine sachen gepackt hab und für paar tage ins grüne wollte. ich … hatte keine lust. aber: die freiheit fehlt „nein“ zusagen. oder… (andere geschichte)… also holen mich meine eltern ab – die müssen lila eh nach stuggi bringen –  und nehmen mich mit.
ich bin sau gern bei der lene. wir sitzen draußen trinken wein, schauen küchenpläne an, ich höre zu, wie die beiden küchen… NETT und viiiiel zu lange u zuviel wein. am nächsten morgen: schnelles aufstehen, lila kommt ans sofa, zuckersüß, aber ich bin immer noch platt, papa nimmt das auto, lila will keine schuhe anziehen… schreit, wir sind zuspät dran für den kitabeginn, verpassen einen bus, ich bin innerlich gestresst u hab kein frühstück… OHGOTT denke ich mir! was ein scheis, ich will heim.

wenn ich das so schreiben, hört sich das lustig an… nach positivem alltagsstress, wie bei „schokolade zum frühstück“ oder „laugenweckle zum frühstück“ (…tsss… die schwaben) … ist es aber nicht. da war nichts positiv dran. garnichts! da war noch n haufen anderer scheis dabei, denn jeder kennt. JETZT kann ich lachen, weil es ein geiler tag war. im Rückblick. wir kamen in der kita an: LEBEN. und menschen, die ich mittlerweile auch kenne… die verrückterweise zu gefühlten freunden geworden sind, obwohl wir uns… 4x gesehen haben?

wir geben also lila ab… lene gibt lila ab, eine gefühlte Ewigkeit! … ich warte im gang: endlich mal ruhe. für mich. ich sitze auf dem boden. spiele mit ricarda…nein… sie hies anders…haha. lila abgegeben, lene u ich wollen endlich kaffee trinken: bisschen zeit zum kochbeginn haben wir noch. wir gehen los: alle cafés zu. ich kotze. innerlich. wir landen beim bäcker. auch ok. wirklich… eigentlich geht s auch nicht um den kaffee es geht um die ruhe. und um … ja um was eigentlich? ICH habe überhaupt keinen stress. wenn wir fertig sind mit kochen, muss ich nicht arbeiten gehen, ich muss auf lila aufpassen, weil lene arbeiten muss – nachholen für was sie netterweise frei gekriegt hat, das arbeiten/ helfen in der kita – … es wäre gelogen zu sagen, das aufpassen auf lila stresst mich in diesem moment nicht. lila ist mit ihren 2 und ein bisschen anstrengend ABER: am abend gebe ich lila – die süße maus – wieder ab,  in 1 woche, wenn die schule losgeht, geht sie für mich nicht los. ich kann alles aus einer distanz anschauen. und doch lasse ich mich von dem stress der welt mitreisen, beeinflussen. UND ja, bei diesem stress kommt auch unglaublich schönes raus: Ricarda auf dem gang der kita, die vielen kinder und erzieherinnen in der küche u die begegnungen die dadurch zw lene und den leuten entstehen, mit denen lila täglich zusammen ist, der heimweg mit der großen lila über die karlshöhe, das treffen mit ricarda und ihrer mutter…. leben!!!! WAHNSINN würde mein onkel sagen :D…

aber es ist stress. ruhelosigkeit. ein kaum zum atmen kommen. wenn man nicht mal zufällig 6 wochen in den tag hineinleben kann. oder ein ganzes jahr :D:D das ist freiheit. und da kann ich dann auch von freiheit sprechen, meiner schwester zu helfen. und erkennen zu dürfen, dass es lösungen braucht. alternativen. welche weis ich auch nicht.

„denken wir neu“

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