der anfang

mal wieder die angst vor dem leeren blatt… was will ich eigentlich schreiben? warum ich das mache? was ich mache? sabbatjahr? aussteigen? verreisen?… hier der versuch mir selber klar zu werden, und vlt. die fragen auf zugreifen, die in letzter zeit so reingeflattert sind.

ich hab ja schon ziemlich am anfang geschrieben, dass vieles neue zum alten nicht mehr passt… mit neuem meine ich mich, mit altem meine ich das, was mich umgibt, wo ich mich bisher mit umgeben habe… damit meine ich nicht unbedingt menschen. das aber auch. ich meine nicht die menschen an sich, zb. liebe ich meine bisherigen arbeitskollegen – mir fällt es mega schwer … mir fiel es mega schwer im shz zu gehen. es hat GESCHMERZT!! aber letztendlich waren die kämpfe die ich da ausgetragen habe – auf sämtlichen ebenen… für mich nicht mehr haltbar, haben an meiner substanz gezährt… (ich bin echt nicht gut in Rechtschreibung… wie schreibt man nochmal dieses verdammte wort… ah… mit e…) … haben an meiner substanz gezehrt. rückblickend hat sich der abschied schon lange angekündigt… faschingsferien würde ich sagen… dass es dann aber so schnell ging: innerhalb einer woche habe ich mich x-mal umentschieden, die letztendliche entscheidung … letztendlich bin ich gesprungen. ins kalte wasser.

ich könnte mit dieser geschichte seiten füllen. ich habe dinge erlebt, da stehe ich gerade, wo ich sie nochmal durchdenke, staunend davor. leise dinge. wegführungen würde ich  sagen… wenn ich von mir erzähle, kann ich nicht vollständig erzählen ohne von IHM zu schreiben… von … hm… wie nennt man ihn? gott? herr? vater? jesus? …
alles wörter, die wir kennen… worte, die – weil wir in einem bestimmten kontext, ich sag mal dem mitteleuropäischen, aufgewachsen sind – mit einem inhalt gefüllt sind (hier spricht die sprachheilpädagogin…;) aber was oder WER verbirgt sich wirklich dahinter? oder wer auch gerade NICHT?!? sind wir noch bereit uns auf neue einzulassen? (neue INHALTE meine ich)  loszulassen von vlt. leeren oder falschen worthülsen… von falschen füllungen von begriffen? von traditionen… oder vlt. auf altes neu einlassen, dinge, die wir schon längst für abgehakt gehalten haben, weil unsere ach so fortschrittliche kultur sie als… altmodisch, überholt, firlefanz tituliert (hat).

also, was ich EIGENTLICH schreiben wollte: ich kann nicht von mir erzählen ohne diese „höheren instanz“ miteinzubeziehen, weil alles sonst wohl noch verwirrender würde. und mit dieser komponente sage ich ganz platt: ich fühle mich – aufgrund unterschiedlicher erlebnisse – von meinem gott für zunächst mal ein jahr herausgerufen aus meinem alltagsleben: ER hat gesagt „geh“, ich hab noch bisschen… „hmhmhm“ gemacht ( hmhmhm heißt: klartext mit meinen direkten kollegen geredet, bei meinen eltern eine flasche wein geleert, geschlafen, gebetet)… dann bin ich gesprungen.

ich könnte nach diesem jahr an meine alte stelle zurück. offiziell bin ich beurlaubt – ohne bezüge. aber wie schon gesagt, für mich passt da vieles nicht mehr. ich passe nicht mehr. deswegen fühlt es sich an wie ein abschied.

jetzt könnte ich noch 1000 dinge schreiben, zu …

… woher kommt das neue?
… den dingen, die nicht mehr passen
… meinen phantastischen erlebnissen bzw eindrücken aus dem urlaub
… meinen verwirrenden, angsteinflössenden eindrücken aus dem urlaub
… was kommt in den nächsten tagen?
ODER: ich könnte diesen blog endlich mal etwas mehr strukturieren…

ABER ich werde erstmal pause machen. und das alles auf MORGEN verschieben. 😀

dafür schick ich euch noch ein bild, von dem mitbringsel, das mir meine schwester -die lene-, ihre süße tochter -die lila- und meine mutter -die mama- von ihrem ausflug an die amalfiküste mitgebracht haben, während ich faul im bus gelegen bin…

2017-08-22-PHOTO-00001253.jpg

was meint ihr, welchen zettel sie abgerissen haben?

love you! die mone

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